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Hessentag in der Festung

Veranstaltung aufgrund von verschärften Sicherheitsbestimmungen abgesagt

Mit der Präsentation der „Festungsgeschichte in lebenden Bildern“ durch Darsteller, die sich in Ausrüstung und Knowhow auf den jeweiligen Zeitabschnitt spezialisiert haben, war ein Highlight für den Hessentag geplant gewesen. Die Vorbereitungen waren außerordentlich weit gediehen und hatten die Verantwortlichen von Museum, Bürgerstiftung und Freundeskreis in den Wochen zuvor in Atem gehalten.

Leider sind als Reaktion auf die vorangegangenen Terroranschläge die Sicherheitsbestimmungen immer weiter verschärft worden. Der Arbeitskreis Sicherheit, bestehend aus Vertretern der Polizei, Ordnungsamt und dem Rathaus hat entschieden, dass jede Darstellung sowie die Nutzung und das Tragen sowie Führen von Waffen oder Waffenimitationen während des Hessentags zu unterbinden sei. Dies betrifft auch den in sich geschlossenen Bereich der Festung und somit die Utensilien, mit welchen die Darsteller der Geschichte Leben einhauchen wollten.

In der Mitgliederinformation führt der 1. Vorsitzende des Freundeskreises, Uwe Menges, weiter aus: „Da die Präsentation von Festungsgeschichte ohne die dafür bestimmende Entwicklung der Waffentechnik schlechterdings unmöglich ist, müssen wir die Veranstaltung schweren Herzens absagen. Wir bedauern sehr, dass die Festung nicht wie geplant als historische Hauptakteurin mit vielen Nebendarstellern publikumswirksam auf die Bühne gebracht werden kann.“